Die Aufgaben des MSD
Was sind die Aufgaben des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes?
Der Mobile Sonderpädagogische Dienst ist ein Angebot des Sonderpädagogischen Förderzentrums für Schüler mit Problemen an Regelschulen in den Bereichen Lernen, Sprache und Sozial-Emotionale Entwicklung.
Laut dem Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (Bay.EUG) diagnostiziert und fördert der Mobile Sonderpädagogische Dienst die Schülerinnen und Schüler, er berät Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte und Schülerinnen und Schüler, koordiniert die sonderpädagogische Förderung und führt Fortbildungen für Lehrkräfte durch.
Aufgabenfelder des MSD nach BayEUG Art. 21, Absatz 2
Quelle: MSD konkret 6, Herausgeber: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Der MSD ist Ansprechpartner, wenn Lehrer, Eltern und Schüler aufgrund von schulischen Problemen eine Beratung oder Hilfe zur Selbsthilfe wünschen, nachdem alle Maßnahmen der allgemeinen Schule ausgeschöpft sind.
Dieses Angebot ist beispielsweise für Kinder und Jugendliche gedacht, die in ihrem Lern- und Sozialverhalten auffällig geworden sind, z. B. durch Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivität, plötzlichen Leistungsabfall oder Lernschwierigkeiten.
Die Sonderschullehrkräfte des MSD besuchen den Schüler nach Absprache während der Unterrichtszeit an der allgemeinen Schule. Der zeitliche Umfang dieser Tätigkeit ist dabei sehr unterschiedlich, vom einmaligen Beratungsbesuch bis hin zur mehrmonatigen stundenweisen Betreuung ist alles möglich.
Die zusätzliche Unterstützung und Förderung durch den MSD soll dazu beitragen Lern- und Verhaltensprobleme sowie Sprach-und Sprechstörungen abzubauen und dem Schüler einen Verbleib an der allgemeinen Schule ermöglichen.
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